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Igitt. Rosinen. Mit meinen Fingernägeln popelte ich zwei weitere äußerst dicke Exemplare dieses ekelhaften Trockenobstes aus dem Rosinenbrot des Vortags heraus. Ich rollte sie ein wenig zwischen Daumen und Zeigefinger hin und her und musste unwillkürlich an Nacktschnecken denken. Jetzt hatte ich mir meinen ohnehin schon geringen Appetit ganz verdorben. Aber ich war tapfer und biss ein weiteres Stückchen vom Rosinenbrot ab. Die Rosinenbrotessprozedur wurde von meinem Vater unterbrochen, dem ich im Weg stand, weil ich mich mal wieder mitten in dem Türrahmen gestellt hatte. Ich ging ein Schrittchen zur Seite und musste grinsen, als ich die Situation sah, die sich mir bot. Meine Mutter und mein Bruder räumten zusammen die Spülmaschine aus, wobei mein Bruder es schaffte, gleichzeitig auszusehen, als sei er müde, schlechtgelaunt und genervt; meine Mutter plapperte fröhlich wie immer vor sich hin. Papa suchte in der Waschküche nach Süßkram. Das alles wäre für meine Familie ja völlig normal gewesen, wenn es nicht halb zwölf in der Nacht gewesen wäre. Ich lächelte gut gelaunt in mich rein uns setzte mich, um den anderen nicht wieder im Weg zu stehen, und auf die Gafahr hin, wegen meines Nichtstuns angepflaumt zu werden, an den Esszimmertisch und wartete.



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